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Der Start in das Geschäftsjahr 2011 war bisher schwierig. Im Zeitraum Jänner bis März 2011 lag die Passagierzahl mit rund 2,1 Millionen um ein Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Auslastung sank um 4,2 Prozentpunkte auf 68,6 Prozent. Die ASK stiegen um 1,3 Prozent. Die RPK sanken um 4,5 Prozent.

Die Krisen im Nahen Osten und in Japan sowie die EU-Kapazitätsauflagen haben im ersten Quartal das Ergebnis belastet. Es ist aber eine Belebung des Absatzes für das zweite Quartal sichtbar. Im laufenden Jahr ist jedoch vorgesehen operativ Gewinn zu machen. Es wurde daher ein Bündel an Maßnahmen beschlossen, die unmittelbar 2011 und darüber hinaus wirken sollen: schlankeres Management, Einstellungsstopp, Produktivitätsverbesserung, Reform der Flight Duty Regulations, Anpassung der variablen Kosten, Lieferanten-Einkaufskostenreduzierung, Flugplananpassungen.

Im Sommerflugplan stocken Austrian Airlines das Flugangebot nach Amman (auf täglich) und Erbil im Irak (auf 6x wöchentlich) auf; Florenz wird nonstop von Wien angeflogen und Stockholm 28x in der Woche. 10 Langstreckenflüge werden ab Wien nonstop angeboten: Dubai, Delhi, Mumbai, Bangkok, Peking, Tokio, Male in Asien und New York, Washington und Toronto in Nordamerika. Insgesamt werden 130 Flugziele, davon alleine 46 in Zentral- und Osteuropa im Sommer angeflogen.

Neu für den Kunden: Die Flotte wurde um zwei neue Airbus A320 erweitert und die Kabine der 10 Langstrecken-Flugzeuge wird im Winter 2012/2013 komplett erneuert.

 

(Ausgabe 04/2011)