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Blick auf den SkylinkDie Testphase in der Terminalerweiterung Skylink ist gestartet. Der Andrang war groß und nun werden insgesamt 3.200 Testpassagiere bis Ende April an 33 Probebetriebstagen den neuen Terminal auf Herz und Nieren testen. Ziel dieses Probebetriebs ist es, die „Nutzertauglichkeit“ des Skylink Terminals zu überprüfen und allen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, das Gebäude nicht nur kennen, sondern auch betreiben zu lernen. In den ersten Testtagen sind rund 250 Fehler aufgetreten, wie FWAG Vorstände Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner bei einem Medienrundgang durch den Skylink bekannt gaben: „Dabei ist etwa herausgekommen, dass noch einige Info - Screens fehlen und auch das Leitsystem noch verbessert gehört“, erläutert Julian Jäger. Die aufgetretenen Probleme seien aber zum Großteil bereits erledigt oder werden gerade gelöst. Nebenbei gehen natürlich die Bauarbeiten weiter. „Das Bauwerk ist weitestgehend fertig. Der Skylink bedeutet einen wesentlichen Qualitätsprung und Wohlfühlfaktor für Passagiere“, zeigt sich Ofner überzeugt. Die Kosten sollen im Endeffekt bei 770 Millionen Euro liegen.

Blick auf den Skylink Foto 2Für Probleme im Skylink sorgt dieser Tage jedoch ein Saboteur, der, wie erst jetzt bekannt wurde, seit September sein Unwesen in der Terminalerweiterung treibt. Auf seine Kappe gehen mittlerweile einige beschädigte Kabelleitungen und eine gestohlene Überwachungskamera. Flughafen-Vorstand Ofner betonte, dass alle Probleme sofort gelöst wurden, und bezeichnete den Saboteur als „kranken Kerl“. Darüber hinaus wirke es so, als wäre dieser ein Insider, der im Skylink arbeitet. Diesen Eindruck bestätigen auch interne Quellen aus den Reihen der Polizei. „Jeder Winkel im Skylink wird mittlerweile überwacht“, sagt Ofner dem Saboteur den Kampf an. Zudem hat der Flughafen Wien eine Ergreiferprämie in Höhe von 10.000 Euro festgesetzt.

 

(Ausgabe 01/2012)