Die Prioritäten für ein nachhaltiges Wachstum im Luftverkehr liegen bei der Sicherheit, Effizienz und weltweiten Harmonisierung
„Wir brauchen die globale Kooperation aller, um harmonisierte Regularien für eine flexible, hoch entwickelte Arbeit zu haben“ sagte Günther Matschnigg, Senior Vice President des internationalen Fluglinienverbandes IATA.

Er hielt mit 250 Teilnehmern aus der ganzen Welt seine diesjährige Operations Conference im Hotel Savoyen in Wien ab. Delegierte der Fluglinien waren Führungskräfte aus dem Flugbetrieb, der Technik, der Sicherheitsbereiche des Fliegens, der Personen- und Güterbeförderung sowie des Fluglinien-Ground Handlings.

Die Themen behandelten den Ausbau von IOSA (IATA Operational Safety Audit) mit Qualitäts-Audits und einen beschleunigten Aktionsplan für den Single European Sky, der im Ausbau Emissionsreduzierungen bringt und den Abbau auf 40 (bisher 63) Air Traffic Control Centers vorsieht. Bei der Harmonisierung und Effizienz ging es um Verbesserungen in der Kommunikation, Navigation und Überwachung im Air Traffic Management auf globaler Basis.

Bei den Sicherheitsregulierungen wurden die politischen Gremien aufgerufen, globale Standards anzuwenden. Neben der Modernisierung des Trainings wurde auch der Übergang zu Paperless Operations urgiert. Ferner wurde der „Checkpoint of the Future“ zur schnelleren Sicherheitsüberprüfung in neuen Technologien erörtert.

„Wir können einfach Ineffizienz und Vergeudung in keinem unserer Geschäftsfelder akzeptieren, schon gar nicht wenn sie schon länger andauern“ meine IATA Generaldirektor Tony Tyler bei der Eröffnung der Konferenz, „und jeder in unserer Branche und in der Wertschöpfungskette muss dies zur Kenntnis nehmen.“

Weitere Eröffnungssprecher dieser Konferenz waren Sektionschefin Mag. Ursula Zechner/BMVIT, CEO Jaan Albrecht/Austrian Airlines, Director General Jeff Poole/CANSO und Mario Rehulka/ÖLFV.